Seit Jahrhunderten prägt das Trillerhaus das Dorfleben in Adlkofen. Ein Ort voller Geschichte, der neu erblüht und zum gemeinsamen Erleben einlädt.

Die Geschichte des
Trillerhauses

Das ehemalige Kleinbauernhaus liegt im Herzen des Dorfes Adlkofen im Landkreis Landshut. Laut bauhistorischer Untersuchung stammt der Holzblockbau aus dem Jahr 1682. Ab 1684 gehörte es zum Kloster Seligenthal in Landshut. Aus der Bauzeit erhalten sind große Teile des Holzblocks im Wohn- und Wirtschaftsteil, die Holzdielendecke in der Wohnstube, der kleine Gewölbekeller sowie die schmale Dachkammer vor dem Ostgiebel im Obergeschoss.
Nach einigen Besitzerwechseln ging das Anwesen im Zuge der Säkularisation 1803 in das Eigentum der bayerischen Landesuniversität (damals in Landshut) über. Nach dem Kauf des Hofes durch Sebastian Triller 1886 erfolgten größere Umbaumaßnahmen. Aus dieser Zeit sind erhalten: die Dachlaube (Balkon) sowie Türblätter und Fensterstöcke im Erd- und Dachgeschoss. 1928 übernahm der Schreiner Karl Triller den Besitz. Seine Frau Maria arbeitete wie schon ihre Mutter, Großmutter und Urgroßmutter als Hebamme. Im Laufe ihres Lebens hat sie 2.105 Kindern auf die Welt geholfen, darunter auch den heutigen Eigentümern Maria und Hans Maierbeck.
Das „Trillerhäusl“, wie es von den Dorfbewohnern bis heute liebevoll genannt wird, ist prägend für Adlkofens Mitte. Auf Betreiben der Gemeinde wurde es 1983 in die Liste der Baudenkmäler in Bayern aufgenommen. 2020 haben die Eheleute Maria und Hans Maierbeck aus Engkofen das Anwesen erworben. Von 2021 bis 2025 haben sie es mit viel Liebe und Sorgfalt und in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege von Grund auf energetisch saniert und mit einem neuen Nutzungskonzept wieder in Wert gesetzt.

Vergangenheit spüren,
Zukunft leben.
Das Trillerhaus
bietet Platz für
» einen SB-Hofladen
mit breitem Sortiment hochwertiger Erzeugnisse von Landwirten und Betrieben in der Gemeinde und näheren Umgebung.
Montag – Sonntag geöffnet, mit SB-Kasse, an zwei Tagen mit Service und Beratung
» einen Kulturstadel
ein Raum für Veranstaltungen bis zu 40 Personen, zum Singen und
Musizieren, für Empfänge, Ausstellungen u.v.m.
» eine Küche mit Kräutergarten
für die Bewirtung bei Veranstaltungen sowie frisch zubereitete Schmankerl zum Verkauf im Hofladen
» ein Brotbackhäusl
zum Backen von Brot, Kücheln und frischem Schmalzgebäck
» ein Wohnhaus
mit einer 3-Zimmerwohnung und Garten im EG, barrierefrei, und einer 2 ½ Zimmerwohnung im OG für Singles, Pflegekraft, o.ä.
